Vita

Der Schweizer Countertenor Julian Schmidlin schloss 2025 sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Basel bei Isolde Siebert mit Auszeichnung ab. Sein Rezital wurde als bester Gesangsabschluss des Jahres mit dem Brambilla-Preis bedacht. Zurzeit absolviert er ein Ergänzungsstudium an der Schola Cantorum Basiliensis bei Rosa Dominguez.

Wichtige Impulse erhielt er in diversen Meisterkursen, unter anderem bei Anne Sofie von Otter, Sandrine Piau, Marina Viotti und Margreet Honig.

Schmidlin ist Stipendiat der Stiftungen Friedl-Wald und Ernst Göhner und immer wieder im In- und Ausland zu sehen. So zum Beispiel regelmässig in Johann Sebastian Bachs Oratorien oder in Carl Orffs «Carmina Burana».

Zusätzlich war er in den vergangenen Jahren unter anderem in folgenden Werken zu erleben: Francesca Caccinis «La Liberazione di Ruggiero dall’Isola d’Alcina» (2026), Antonio Vivaldis «Juditha Triumphans» (2025), Gioachino Rossinis «Petite Messe Solennelle» (2024) und Gustav Mahlers «Das klagende Lied» (2024).

Schmidlin ist festes Mitglied verschiedener professioneller Vokalensembles sowie Mitinitiator des Opernvereins ahimè!, mit dem er eigene Opernproduktionen durchführt. Seine Interpretation von Veljo Tormis’ «Raua Needmine» wurde 2025 beim internationalen Wettbewerb «Tormis 95: Singing Contest» mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 2026 wird er an den Salzburger Festspielen im Rahmen des renommierten Young Singer’s Project zu sehen sein.